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Realgestalt GmbH, Berlin, Linienstraße 40, 10119 Berlin

Das L40 – auch Black-Maze-Building (schwarzes Labyrinth) – genannt, ist ein Wohn- und Geschäftshaus am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin-Mitte. Es wurde von den Berliner Architekten Roger Bundschuh und Philipp Baumhauer in Zusammenarbeit mit der Künstlerin Cosima von Bonin entworfen. Der kubische Monolith wurde als „Wohnhaus für Sammler und Galeristen“ umgesetzt. Die Architekten wenden sich zum Teil gegen die Vorherrschaft der Kritischen Rekonstruktion, die von Hans Stimmann, der von 1996 bis 2006 Bausenator in Berlin war, und der durch seine „autoritäre Amtsführung“ Akzente für Richtlinien hinsichtlich historisch nachvollziehbarer Bebauungen setzte, vertreten wurden. Mit dem Siebenstöcker aus Normal-, Leicht- und Ortsbeton befürworten sie eine freiere Auffassung von Stadtbebauung. Entstanden ist den Architekten zufolge „ein Haus aus Beton. Dunkel und ernst, aber auch voller Leichtigkeit und Zuversicht. Ein Beitrag zur klassischen Moderne, einladend und abweisend zugleich“. Roger Bundschuh zum L 40 gegenüber der Berliner Morgenpost, 9. März 2013: „Aber wissen Sie, ich kann und will mich damit gar nicht beschäftigen, was die Öffentlichkeit vielleicht schön findet oder nicht.“

Das gesamte Gebäude berührt an keinem Punkt den Boden; zwischen der Bausubstanz und dem Erdreich befindet sich eine Schicht festen Schaums, die Erschütterungen und Geräuschentwicklungen dämmt.

Der expressiv-minimalistische Ansatz sorgt dafür, dass kaum die Rede von Im-Viertel-bauen, eher aber An-der-Stadt-bauen ist. Entsprechend kritisch wird das Gebäude aufgenommen. Der Ursprungsgedanke, ein Gebäude vorliegen zu haben, das wie ein zerklüfteter Monolith aus einem Block geschnitzt ist, kann als postmoderne Science Fiction bezeichnet werden und erinnert an Filme wie Matrix,- postmodern besonders, wo zum Beispiel auf das elisabethanische England referiert wird. Die flächigen, glatten Außenfassaden mit versteckten Fensterfronten anstelle von Fenstern wirken konstruktivistisch oder gar futuristisch.

Quelle