Claim und Design für ein Zukunftsprojekt

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR) hat mit dem Projekt „Ich ersetze ein Auto” Elektro-Lastenräder als innovative und umweltfreundliche Fahrzeugkategorie im Tagesgeschäft von städtischen Kurierunternehmen etabliert. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert.

Aufgabe

Elektro-Lastenräder als innovative und umweltfreundliche Fahrzeugkategorie vorzustellen, ein komplexes Thema griffig und plakativ auf den Punkt bringen: Das waren die Herausforderungen dieses Projekts.

Naming

Als erstes hat Realgestalt dem Projekt einen griffen Namen gegeben, der Aktionsmotto, Claim und Handlungsanweisung zugleich ist. Anstatt von CO2-Reduktion zu sprechen, kommt das Elektro-Lastenrad selbst zu Wort: „Ich ersetze ein Auto” ist einerseits eine nüchterne Feststellung. Andererseits ein visionäres Ideal: Dass mehr und mehr Verkehrsteilnehmer diesem Vorbild folgen und so ihren Beitrag zur CO2-Einsparung leisten.

„Ich ersetze ein Auto” hat bundesweit in kürzester Zeit enorme Präsenz entwickelt: Die Elektro-Lastenräder und ihre Fahrer sind zu den besten Botschaftern des Projekts geworden. Sie möchten mehr darüber erfahren?

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Realgestalt GmbH

Linienstraße 40
10119 Berlin, Germany

Telefon +49 30 88 77 76-0
Mobil +49 175 415 2215
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Website

Die Projektwebsite zeigt Erfolge, lässt die Beteiligten zu Wort kommen und gibt einen Ausblick auf zukünftige Planungen.

Über das Projekt

Die Leistungen der Berliner Branding Agentur Realgestalt : strategische Beratung; Naming; Text; Brand Design; Piktogramm; Editorial Design; Webkonzept; Website-Produktion.

Das Projekt in Zahlen

Der breit angelegte Flottenversuch gab acht Kurierzentralen deutschlandweit die Möglichkeit, elektrifizierte Lastenräder zu nutzen. Die 40 zweirädrigen iBullitts und der dreirädrige CargoCruiser wurden zum festen Bestandteil der Logistik der beteiligten Unternehmen. In der 21-monatigen Projektlaufzeit beförderten die Elektro-Lastenräder ca. 127.000 Sendungen – rund 8 % aller Aufträge der beteiligten Firmen. Dabei legten die Kuriere eine Strecke von etwa einer halben Million Kilometer zurück. Einige Spitzenreiter nutzten das Projektfahrzeug für 400 Aufträge monatlich.

 

Die Potenziale von Elektro-Lastenrädern werden sowohl von Fahrrad- als auch von Pkw-Kurieren positiv eingeschätzt. Derzeit ist der Umstieg auf dieses Fahrzeuge allerdings vor allem für Fahrrad-Kuriere attraktiv. Zahlreiche Einflussfaktoren auf die Akzeptanz der Kuriere gegenüber Elektro-Lastenrädern konnten ermittelt werden, darunter Merkmale des soziodemographischen Hintergrunds, der beruflichen Organisation und der persönlichen Einstellung. Den stärksten positiven Einfluss auf die Nutzungsentscheidung hatte jedoch die eigene Lastenrad-Erfahrung, welche das Projekt rund 230 Kurieren ermöglichte.

 

Aufgrund der Dominanz von kleinen Gutgrößen und kurzen Auftragsdistanzen im städtischen Kuriermarkt sind Elektro-Lastenräder prädestiniert Pkw-Fahrten zu ersetzen und dadurch klimafreundlich im Transportgeschäft zu wirken. Rund 42 % der von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren durchgeführten Aufträge und 19 % der daraus resultierenden Fahrleistung könnten mit Elektro-Lastenrädern substituiert werden. Bereits während der Projektlaufzeit konnte eine Verbesserung des umweltfreundlichen Anteils am Fahrleistungs-Modal-Split von rund 2 % erreicht werden, resultierend in ca. 53-56 t direkter CO2-Einsparung.

 

Das Projekt erzielte bundesweit große Aufmerksamkeit. Elektro-Lastenräder wurden weithin als alternative Transportmittel für die Verteilung von Sendungen und für Kleintransporte erlebbar. Zahlreiche privatwirtschaftliche Unternehmen und öffentliche Stellen bekundeten ihr Interesse an einer Lastenrad-Nutzung. Das Projekt diente auch anderen öffentlichen Einrichtungen wie dem BMVI und der Landeshauptstadt München als Grundlage zur Entscheidung, den gewerblichen Einsatz von Lastenrädern bzw. dessen Erforschung zu fördern.

Leistungen

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